Das Iphone verfügt über alle Möglichkeiten für ein vollwertiges Radarwarnsystem. Bevor man sich damit beschäftigt, sollte man aber die Rechtssituation kennen. In Deutschland ist es sicher verboten. Es scheint ziemlich egal, um welches Gerät es sich dabei handelt. Jemand der durch Verwendung eines Gerätes die präventive Wirkung von Geschwindigkeitskontrollen unterläuft und dadurch eine risikolose Geschwindigkeitübertretung mit erhöhter Gefahr für Leib und Leben fördert ist nicht schutzwürdig. Der Verkauf ist nicht untersagt, sondern nur die Benutzung. Wird es bei einer Kontrolle sichergestellt, darf es von der Polizei (in Deutschland) sichergestellt und zerstört werden. In der Schweiz scheint es ähnlich. Die Geräthersteller freut es. Die machen trotzdem gute Geschäfte. In Österreich ist die Situation doch etwas anders. Hier ist der Betrieb nur dann verboten, wenn diese Geräte aktiv Funkwellen aussenden, um Radar- oder Lasergeräte aufzuspüren. Das macht ein Handy nicht.
Das beste Programm ist Trapster. Das Programm ist kostenlos und seit der letzten Version (2.2) nicht nur ein Radarwarner sondern ein Tracker, mit dem man die gefahrenen Strecken speichern und auch per E Mail an andere weitergeben kann. De soziale Ansatz gefällt mir auch sehr gut, da letztlich die User die Qualität der Anzeigen verbessern. Als Alternativen habe ich bisher POI-Warner Lite ausprobiert, das auch sehr gut funktioniert und laufend die Geschwindigkeit misst und rechtzeitig ( etwas nervig) warnt. Trapster ist irgendwie lustiger, wenn auch nicht immer so genau. Seit Kurzem gibt es auch die noch kostenlose App: Radarhinweise Österreich- Warnung . Schaut gut aus, aber ich habe es noch nicht probiert.
Warum schreibe ich in diesem Blog darüber. Ich bin ein wenig gespalten. Mit geht die Scheinheiligkeit auf die Nerven. Keine schriebt offen darüber und alle die die Infos haben, benutzen die Tools. Ich bin eher für gleiche Chancen. Wenn wir nicht wollen, dass wir das benutzen ( siehe oben) sollten wir es durch klare Gesetze verbieten. Dann weiß jeder wie er dran ist. Zur Beruhigung der Zweifler: ich benutze das Tool nur, wenn ich daran denke. Meistens halte ich mich an die Limits. Und wenn ich die gleiche Strecke das zweite Mal fahre; weiß ich wo die Fallen sind.
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